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Geheime Kommandosache

08.10.2011, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Einsatz am Albtrauf: Mitte September wendete sich eine Produktionsfirma mit einer Bitte an unsere Zeitung. Die Filmemacher wollten Komparsen und Kleindarsteller für ein Filmprojekt der ARD mit dem Arbeitstitel „Rommel“ rekrutieren. Und die Nürtinger Zeitung sollte ihnen dabei helfen – kostenlos versteht sich. Drehort sollte Beuren sein. Blitzschnell waren sämtliche Komparsenrollen besetzt.

Ich versuchte seit dem ersten Kontakt mit der Agentur Mitte September einen Verantwortlichen für einen Pressetermin vor Ort zu finden. Erfolglos, denn die Kommandostruktur der Filmemacher blieb undurchsichtig.

Meine Offensive startete ich auf eine Casting-Agentur in München, die mit der Redaktion Kontakt aufgenommen hatte. Fehlschlag. Die Mitarbeiter dort verwiesen mich an die Produktionsassistentin. Sie war zwar sehr freundlich, bat mich aber sogleich beim Pressestab ihrer Produktionsfirma in Potsdam-Babelsberg aufzuschlagen. Das Ziel wurde klar verfehlt: Die Hauptaufgabe der Mitarbeiter dort scheint zu sein, Arbeit zu delegieren. Sie nötigten mir mehrere Angriffswellen auf eine Berliner PR-Agentur ab. Sie sei speziell für die Betreuung der „Rommel“-Öffentlichkeitsarbeit zuständig, hieß es.

Dort stieß ich auf erheblichen Widerstand: Sämtliche Anfragen wurden freundlich, aber bestimmt abgewimmelt. Dafür wurde wiederholt auf den Pressetermin in Böhringen (siehe nebenstehenden Artikel) verwiesen. Beim Projekt „Rommel“ handelt es sich offenbar um eine geheime Kommandosache.


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