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Gegen Tempolimit

12.11.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Eine flächendeckende Einführung eines Tempolimits von 120 Kilometern pro Stunde auf Autobahnen hat der CDU-Landtagsabgeordnete Thaddäus Kunzmann vor Kurzem in der Landtagsdebatte für seine Fraktion abgelehnt. In einer Pressemitteilung heißt es dazu:

„Bereits heute gibt es auf 35 Prozent der baden-württembergischen Autobahnen eine Geschwindigkeitsbegrenzung, nicht inbegriffen die temporären Limits“, sagte Kunzmann in der Debatte: „Dort, wo sie aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Verkehrsaufkommens oder des Lärmschutzes geboten sind, werden diese von der CDU-Fraktion auch weiterhin unterstützt.“ Wenn die grün-rote Landesregierung nun aber eine bundesweite Initiative für Tempo 120 unterstütze, würde die Bevölkerung das zu großen Teilen als Gängelung empfinden.

Faktisch gäbe es auch keine sinnvollen Begründungen für eine solche Beschränkung. Die Autobahnen seien schließlich die sichersten Straßen, argumentierte Kunzmann. Die Zahl der Unfälle, die auf eine überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen sind, sinke. Sowohl die Verletzten als auch die Zahl der Verkehrstoten auf den Bundesautobahnen sei deutlich rückläufig.

Der Vergleich mit der Schweiz belege eindrucksvoll, dass ein Tempolimit keinen erkennbaren Einfluss auf die Unfallstatistik habe. In der Schweiz sank die Zahl der Unfalltoten im Verhältnis zur gefahrenen Gesamtkilometerleistung seit 1970 um 90 Prozent. In Deutschland sank die Zahl im gleichen Zeitraum um 89 Prozent.


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