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Gegen Schrankenöffnung

16.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Anke Schmid, Nürtingen. Fast alle Anwohner der Schlesierstraße fahren Auto. Fast alle würden auch Abkürzungen fahren, wenn sie frei sind. Aber auch fast alle Anwohner haben Kinder. Kinder, die es gewohnt sind, an einer Anwohnerstraße mit 100 Autos am Tag und nicht mit 10 000 zu spielen (die ganze obere Hälfte der Schlesierstraße ist eine reine Anwohnerstraße). Kinder, die mit dem Bobby-Car über die Straße fahren. Erstklässler, die an den Bushaltestellen Fange über die Straße spielen.

Und nun soll die Schlesierstraße für Berufspendler, die jetzt schon mit Tempo 60 bis 70 vorbeirauschen, oder für den Nürtinger Handel geöffnet werden, der vielleicht an einer unattraktiven Innenstadt ohne Charme, Flair und Grün leidet (mit Ausnahme des Schlossbergs), gewiss aber nicht an der Erreichbarkeit.

Die Schlesierstraße wird von Hunderten Schülern und Berufspendlern als Radweg genutzt, der Bus kommt jetzt schon kaum zwischen den parkenden Autos durch, es gibt Baustellen – wie soll das funktionieren? Bei einem Ortstermin zwischen kurz vor sieben und halb acht oder nachmittags, wenn die Kinder spielen, könnte man sich ein gutes Bild der Situation machen. Die Ortsdurchfahrt von Hardt wurde ja auch nicht freigegeben. Tja – da wohnen halt die etwas anderen Leute. Im Enzenhardt muss erst etwas passieren, bis man den Unsinn dieser Maßnahme einsieht.


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