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Gegen flächenmäßiges Ausbluten

01.07.2008, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Regionalplan führte im Kohlberger Gemeinderat nicht gerade zu Begeisterungsstürmen

KOHLBERG. So ganz sind die Kohlberger Gemeinderäte mit dem Regionalplan nicht einverstanden, wenn er so bleiben würde wie vorgesehen. Ihnen fehlt darin zum Beispiel die beantragte Fläche zum Bauen nördlich im Anschluss an das vorhandene Neubaugebiet „Im Grund“.

„Der Regionalplan führt nicht zur Begeisterung“, drückte der neue Bürgermeister Klaus Roller in seiner ersten Sitzung mit dem Gremium die Stimmung darüber aus, dass den kleineren Gemeinden im Gegensatz zu den Metropolregionen keine weiteren Neubauflächen und damit kein Wachstum zugestanden werden solle.

„Stuttgart bittet nun um eine Stellungnahme der Gemeinde“, hatte Roller diesen Tagesordnungspunkt eingeleitet. Auch in seiner bisherigen Gemeinde gebe es Widerstand, sagte er. In Kohlberg komme hinzu, dass „Entwicklungsflächen, die bisher frei waren, plötzlich unter Naturschutz fallen sollen“, so Gemeinderat Heinz Euchner. Das werde der Rat auf keinen Fall akzeptieren.

Die Fläche „Niederes Feld“ unmittelbar neben dem Neubaugebiet „Im Grund“ war bisher als freie Entwicklungsfläche gesehen worden, aber „nun stellen wir fest, dass der Verband Region Stuttgart in Kenntnis der Kohlberger Überlegungen diese Flächen als regionalen Grünzug ausgewiesen hat“, so der Schultes in seiner Stellungnahme an den Verband.


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