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Gegen den Strom

01.06.2011, Von Karin Ait Atmane — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ausstellung zur Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokraten im Landratsamt

Sie haben sich für die Selbstbestimmung der Völker eingesetzt und dort, wo sie lebten, ihren Beitrag zur Gesellschaft geleistet. Sie wurden verfolgt und suchten trotzdem Versöhnung: Die deutschen Sozialdemokraten in (und aus) der Tschechoslowakei haben ein bemerkenswertes, doch weitgehend unbekanntes Kapitel Geschichte geschrieben.

ESSLINGEN. Um dieses Kapitel der Geschichte dreht sich die Ausstellung „Von der DSAP zur Seliger-Gemeinde“, die bis Ende Juli im Landratsamt in Esslingen zu sehen ist. Erst seit wenigen Jahren stößt die Geschichte der Vertriebenen in Deutschland auf Interesse. Filme und gesellschaftliche Diskussionen seien ein Zeichen dafür, „dass wir in der Aufarbeitung dieser schlimmen Zeit einen Schritt weitergekommen sind“, sagte Albrecht Schläger, Bundesvorsitzender der Seliger-Gemeinde, bei der Ausstellungseröffnung in Esslingen.

Mit dem Begriff Seliger-Gemeinde kann trotzdem kaum jemand etwas anfangen. Auch ihm sei es so gegangen, als die SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Roth wegen einer Ausstellung anfragte, gestand Landrat Heinz Eininger.

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