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Gegen Alkoholmissbrauch

26.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

FRICKENHAUSEN-TISCHARDT (pm). Die Evangelische Jugend in Tischardt hatte einen Jugendgottesdienst zum Thema Alkoholmissbrauch gestaltet. Rund 150 Jugendliche waren zum „3zehn16“-Open-Air-Jugendgottesdienst neben der Christuskirche gekommen. Eine Band aus Frickenhausen sorgte für zünftige Musik. Alle Beiträge kamen von den Jugendlichen. So hatte die 14-jährige Jana ein Theaterstück über einen Jungen geschrieben, der bei allem Schulstress im Elternhaus nur Unverständnis erntet, dann an die falschen Freunde gerät und als Schnapsleiche endet. Gespielt wurde das Stück von Konfirmanden und älteren Jugendlichen. Der Metzinger Streetworker Andi Salzer hatte Rauschbrillen mitgebracht, die einen Rausch mit über einem Promille simulierten. Er erklärte bei einer kurzen Demonstration mit zwei Jugendlichen, wohin zu viel Alkohol führt: „Das hätte im Straßenverkehr auch ein Kind sein können“, mahnte er, als die Testperson mit der Rauschbrille einen Bodenkegel überrannte. Wer sich im Rausch hinter ein Steuer setze, handele unverantwortlich. Statt des Flatrate-Trinkens empfahl der Streetworker die „Jesus-Flatrate“: „Der ist rund um die Uhr für mich da. Besonders dann, wenn ich Probleme habe“, erzählte Salzer. Auch die beiden Rapper Kilian und Michael trugen mit ihrem selbst komponierten und getexteten Lied „Jump“ zum Gottesdienst bei. „Ich staune, was das Team gemeinsam entwickelt und dann durchgezogen hat“, so Pfarrer Andreas Roß. Die Mitarbeiter hätten eine hohe religiöse Kompetenz gezeigt.


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