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Frühere Beratung Pflegebedürftiger

11.06.2010, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Alternativen zur Heimunterbringung sollen überprüft werden – Zusammenspiel von Dienststellen soll ausgebaut werden

Ein Jahr lang begutachtete eine Pflegefachkraft im Stadtgebiet Esslingen Neuanträge auf finanzielle Hilfe zur ambulanten oder stationären Pflege. Eine Beratungsstelle will der Kreis zwar nicht einrichten, die durchweg positiven Erkenntnisse aus der Probephase sollen jedoch genutzt werden.

Frau A. ist 88 Jahre, hat keine Kinder und leidet unter Depressionen. Der Pflegedienst, der sie betreut, war am Rande eines Zusammenbruchs, da die Frau ständig Suizid-Ankündigungen machte und zudem häufig stürzte. Eine Heimunterbringung ist unumgänglich. Gleiches gilt für Herrn K., 59 Jahre, alleinstehend. Nach der Scheidung hat er keinen Kontakt mehr zur Familie, leidet an einem schweren Korsakow-Syndrom (Gedächtnisstörung bei Alkoholikern). Die Wohnung wird wegen Verwahrlosung zwangsgeräumt. Alkoholbedingter Abbau sei oft Ursache für schlechten Gesundheitszustand und damit für die Heimaufnahme, erläuterte Sozialdezernent Dieter Krug anlässlich der Sitzung des Sozialausschusses des Kreistags am Donnerstag.

Pflegeberatung wurde ein Jahr lang erprobt

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