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Friedhofsgebühren steigen

19.11.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bempflingen ändert Friedhofssatzung zum Jahreswechsel

BEMPFLINGEN (eis). Zwei Neuerungen hat der Gemeinderat jetzt für die Friedhofssatzung und die Gebühren betreffend einstimmig beschlossen: So soll für die in die Jahre gekommenen Wege zwischen den Gräbern künftig sogenannter „Edelsplitt“ verwendet werden, anstelle der bisherigen Platten. „Die Friedhofssatzung muss entsprechend geändert werden, da bei der Verwendung von Splitt zwingend Grabeinfassungen notwendig werden, was bislang nicht der Fall war“, erläuterte Kämmerin Tanja Galesky. Zudem dürfen Grabmale und Grabeinfassungen nur von fachkundigen Personen wie Bildhauern oder Steinmetzen errichtet werden. Das gilt nur für neue Gräber und ausschließlich für Einzelerdgräber.

Auch die Friedhofsgebühren wurden jetzt neu festgelegt. Laut einem Prüfbericht des Esslinger Landratsamts liegt die empfohlene und geforderte Kostendeckung für die Gemeinde Bempflingen bei 46 Prozent. Im Oktober 2013 hatte der Gemeinderat zunächst eine Erhöhung von damals gut 18 Prozent auf 30 Prozent Kostendeckung beschlossen. Jetzt folgt in einem zweiten Schritt die Erhöhung auf 46 Prozent zum 1. Januar 2016. Aktuell bezahlt man beispielsweise für ein Einzelgrab mit Erdbestattung eine einmalige Gebühr von 1770 Euro, bei 46 Prozent wären das dann 2700 Euro. Eine Neukalkulation der Gebühren ist für 2019 vorgesehen.

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