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„Frieden ist möglich“

17.11.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

ALTENRIET (uzi). Am Sonntag fand im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche vor dem Ehrenmal der Gemeinde Altenriet eine Gedenkfeier zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt statt.

Bürgermeister Bernd Müller begann seine Rede mit der Frage, ob Trauer verordnet werden könne. Er könne es nachvollziehen, dass der staatliche Volkstrauertag mit seinem Gebot bei manchen Mitbürgern Unbehagen oder bestenfalls Achselzucken hervorrufe. Auf der anderen Seite halte er es für einen wichtigen Auftrag des Staates, Bürger dazu zu ermuntern, sich mit den dunkelsten Kapiteln der jüngsten deutschen Geschichte zu befassen.

In diesem Sinne verstehe er den Volkstrauertag: als Einladung zum Nachdenken darüber, was die unzähligen Kriegstoten und Gewaltopfer, derer an diesem Tag gedacht wird, für die Jetztzeit lehren können.

Die beiden Weltkriege und die menschenverachtende Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten lägen inzwischen Jahrzehnte zurück, aber ihre Schatten seien lang und hinterließen ihre Spuren, die noch heute viele Familien, auch in Altenriet, prägen. In Erzählungen von Verlust und Todesgefahr, von Flucht und Vertreibung sei dies auch nach so langer Zeit noch präsent.

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