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Freiwilliger Lärmschutz

28.02.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinde will eine Wand entlang der Ortsumfahrung errichten

GRAFENBERG (der). Insgesamt wird die Lärmbelastung in der Gemeinde Grafenberg durch die geplante Ortsumfahrung B313 sinken und auf der neuen Strecke werden nach dem Ergebnis einer schalltechnischen Untersuchung künftig auch die Lärmgrenzwerte nicht überschritten werden.

Trotzdem soll eine Lärmschutzwand in das Planfeststellungsverfahren mit einbezogen werden, so der Grundsatzbeschluss des Gemeinderats vom Dienstag. Damit soll eine Optimierung des Lärmschutzes insbesondere für die südliche Wohnbebauung erreicht werden. Die Bauträger- und Unterhaltslast liegt in diesem Fall bei der Gemeinde, weil die Messungen keine Notwendigkeit für eine Lärmschutzwand ergaben.

Die Holzwand soll rund 320000 Euro kosten, bei einer Gabionenwand, also einer aus mit Schotter gefüllten Drahtkörben bestehenden Wand, wären es knapp 400000 Euro. Die Unterhaltskosten können noch nicht beziffert werden, da aus Verkehrssicherheitsgründen die Unterhaltslast an den Straßenbaulastträger abgegeben werden und eine Ablösesumme vereinbart werden muss.

Der Grundsatzbeschluss ist erforderlich, weil die Lärmschutzwand im Planfeststellungsverfahren schon enthalten sein muss. Ein weitreichender Beschluss, der unserer Bürgerschaft sehr viel hilft und dient, so Bürgermeister Holger Dembek.


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