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Freie Wähler über Kritik an den Grünen

28.02.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Pläne zum Ausbau der Filstaltrasse werden abgelehnt – Bachofer fordert Transparenz von Kretschmann

(pm) Stuttgart 21 und die Schnellbahntrasse entlang der Autobahn abzulehnen hätte fatale Folgen für den Landkreis Esslingen, lautet das Fazit der Freien Wähler im Landkreis Esslingen. Das von den Grünen beauftragte Planungsbüro Vieregg-Rössler habe sich sehr detailliert mit möglichen Alternativen zu der geplanten Strecke auseinandergesetzt. Eine Variante ist die Ertüchtigung der Filstalschiene zur Schnellbahntrasse.

„Wir Freien Wähler wenden uns entschieden gegen solche unverantwortlichen Planungsüberlegungen, die voll zu Lasten der Menschen im Neckar- und Filstal gehen würden“, kritisiert Fraktionsvorsitzender Alfred Bachofer diese Alternative, die man bewusst verschleiert.

Eine Schnellbahntrasse mitten durch dicht bewohnte Räume mag möglicherweise wirtschaftlicher sein, aber die Lebensqualität würde aufgrund der zusätzlichen Lärmbelastung massiv sinken. Davon wären von Esslingen bis Geislingen rund 200 000 Menschen direkt betroffen. Das sei nicht hinnehmbar. Im Landkreis Esslingen besonders berührt wären hiervon Plochingen und Reichenbach, denn dort müssten die Kurvenradien der Schienen so verändert werden, dass durchgängig 160 Kilometer pro Stunde gefahren werden kann. Aber auch Esslingen, Altbach und Deizisau würden erheblich belastet.


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