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Florian im Enzenhardt

17.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Johannes Rau, Neckarhausen. Zum Leserbrief „Gegen Schrankenöffnung“ vom 11. Oktober. Nürtingen versinkt im Verkehrschaos. Auf die Hintergründe dieser verkehrsplanerischen „Glanzleistung“ möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen. Neben wichtigen Hauptverkehrsadern sind auch sogenannte Schleichwege durch Baustellen unpassierbar geworden. Das Ergebnis ist allen hinreichend bekannt.

Da schlägt Stadtrat Hiller vor, die Schranke in der Schlesierstraße zur B 313 temporär für den Verkehr zu öffnen. Wie nicht anders zu erwarten, hat sich auch prompt jemand gemeldet, der vehement dagegen argumentiert. Es handelt sich hierbei um einen gewissen Herrn Kirchner. Wenn ich mein örtliches Telefonbuch richtig gelesen habe, dann wohnt dieser Herr Kirchner in der Schlesierstraße. Diese Straße hat durch die Schranke in den letzten Jahren verkehrstechnisch sehr gewonnen. Wenn jetzt für eine begrenzte Zeit die Schranke wieder geöffnet würde, dann wäre das für Herrn Kirchner eine nicht hinzunehmende Belastung.

Ob er selbst Auto fährt, das weiß ich nicht. Aber selbst wenn er ohne Auto auskommt, dann sind seine Ausführungen für die vielen Menschen, die täglich mit dem Auto fahren müssen, ein Schlag ins Gesicht. Das Sankt-Florians-Prinzip lässt grüßen. Herrn Kirchner sind die Probleme der Autofahrer kurz gesagt wurst. Hauptsache, er hat seine Ruhe.


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