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Finanzierung über Tagessätze weiterhin strittig

20.02.2008, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Finanzierung über Tagessätze weiterhin strittig

Frauenhäuser erwirtschaften zwar Rücklagen, aber die neue Finanzierung schafft auch bürokratische Hürden

Vor 32 Jahren öffnete in Berlin das erste Frauenhaus Deutschlands. Heute gibt es über 400, und auch im Kreis Esslingen bieten drei Einrichtungen misshandelten Frauen Unterschlupf. Im vergangenen Jahr wurden dort 137 Frauen betreut. In der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses wurde die finanzielle Situation der Frauenhäuser beleuchtet.

Bis vor rund zwei Jahren wurden Frauenhäuser vom Landkreis noch mit einem jährlichen Betrag von 326000 Euro finanziert. Eine Summe, die den Häusern ein hohes Maß an Planungssicherheit gab. Seit gut eineinhalb Jahren steht den Frauenhäusern jedoch nur noch der einheitliche Tagessatz von 31,29 Euro pro Platz zur Verfügung. Mit diesem Betrag werden nun Beratung, Unterbringung im Frauenhaus und Unterhalt finanziert. Das bedeutet, die Einrichtung ist davon abhängig, dass die zur Verfügung stehenden Plätze auch belegt sind. Nur bei einem Auslastungsgrad von 75 Prozent sind die Kosten durch den Tagessatz gedeckt.


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