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Filderkraut tat die Hitzewelle nicht gut

07.10.2015, Von Katja Häußermann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kleine Spitzkrautköpfe und große Ernteeinbußen sind der Preis für das herrliche Sommerwetter

Die Hitzewelle im Sommer und das Fehlen von Regen haben dem Filderkraut in diesem Jahr schwer zugesetzt. Die Landwirte auf den Fildern beklagen im Schnitt Ernteeinbußen von 50 Prozent. Mit vier Wochen Verspätung hat nun die Ernte der kleinen Krautköpfe begonnen.

Rundkrauternte auf einem Feld Jörg Kimmichs bei Grötzingen – jetzt steigt der Wettlauf gegen den Frost. Foto: Holzwarth

„Ein Jahr wie 2015 habe ich noch nie erlebt“, sagt Jörg Kimmich, Landwirt und Chef der Krautfabrik Kimmich. „Durch die Bank gibt es Ernteeinbußen bei allen Krautsorten. Die Hitze ist dem Kraut nicht gut bekommen“, stellt er fest.

Die Krautköpfe seien in der sogenannten „Notreife“ und dementsprechend klein. „Trotzdem müssen die Strünke entfernt und alle Köpfe manuell geputzt werden. Der Arbeitsaufwand an einem Hänger Kraut ist höher als gewöhnlich, weil mehr Spitzkrautköpfe darauf passen. Die Arbeit ist umständlicher aufgrund der kleinen Dimension“, so beschreibt Kimmich die missliche Lage.

Zwei Wochen lang vergeblich auf den ersehnten Regen gewartet

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