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Feuer, Wasser, rollende Kugeln

28.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Es klapperte, zischte und knallte. In 16 Türmen haben Physik-Studenten der Universität Flensburg eine richtige Experiment-Show gezeigt. In jedem Turm sollte eine Kettenreaktion ablaufen. So nennt man es in der Chemie und Physik, wenn etwas gestartet wird, das sich dann von selbst immer weiter fortsetzt. Ein Beispiel für eine Kettenreaktion ist ein Dominospiel. Der erste Stein wird angestoßen. Danach schlägt er selbst den nächsten an, der wieder den nächsten und immer so weiter – bis alle Steine umgefallen sind.

Die Studenten hatten aber keine Schlangen aus Dominosteinen aufgestellt. Seit April arbeiteten sie an den Türmen und verbauten zum Beispiel eine Holzeisenbahn, eine Kloschüssel oder einen Gymnastikball. Alle Teile setzten wieder etwas anderes in Bewegung. Kugeln rollten durch die Türme und stießen andere Gegenstände an. In einem Turm waren Wasserspiele, die sich gegenseitig ausgelöst haben. Eine andere Gruppe hatte eine Feuertreppe gebaut. Von unten wanderten die Flammen durch den Turm.

Trickreich waren die Übergänge. Denn nicht nur in den Türmen sollte eine Kettenreaktion ablaufen. Ein Turm sollte auch die Reaktionen im nächsten starten. Das passierte zum Beispiel mit einer Holzwippe, in die Kugeln fielen. Bei einem anderen Übergang sauste ein Feuerwerkskörper wie an einer Seilbahn eine Schnur entlang.


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