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Felsabgang am Wielandstein Ruine ist derzeit nicht zugänglich – Gebiet für Besucher gesperrt

16.01.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(la) Ein größerer Felsabgang ereignete sich am vergangenen Mittwoch am Wielandstein bei Oberlenningen.

Wie das Forstamt und die Gemeinde Lenningen mitteilen, rutschte nicht nur ein beträchtlicher Teil des Felsens in die Tiefe, sondern riss auch rund einen halben Hektar Gemeindewald mit sich. Das Gebiet wurde großräumig abgesperrt. Die Ruine Wielandstein, ein beliebtes Ausflugsziel, ist damit vorübergehend nicht mehr zugänglich. Aus Sicherheitsgründen wurde das Gebiet rund um den Wielandstein für Besucher gesperrt.

Rund ein Drittel des Felsens war in Richtung Tobeltal abgegangen, Felsbrocken fielen in Richtung des Ruinenwegs. Waldbesucher befanden sich zum Zeitpunkt des Felsabbruchs nicht vor Ort, sodass das Naturschauspiel glimpflich abging. Mit in die Tiefe gerissen wurden das Gipfelkreuz sowie die Felsnase eines Kletterfelsens. Die Sperrung bleibt, bis absehbar ist, ob weitere Felsabgänge zu erwarten sind und ob der Zustand von Wegen und Kletterfelsen verkehrssicher ist.

In der Vergangenheit waren immer wieder kleinere Abbrüche in dem stark zerklüfteten Gestein zu beobachten. Die starken Niederschläge in Verbindung mit den zahlreichen Frostwechseltagen um null Grad leisteten dieser Entwicklung Vorschub: Wasser dringt in den porösen Kalkstein ein, bei Frost dehnt sich das Wasser aus, drückt gegen das Gestein und vergrößert nach und nach Risse und Spalten, bis es schließlich zu kleineren oder größeren Felsabbrüchen kommt.

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