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Familie kaufte ihn aus dem Gefängnis frei

30.09.2011, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Iraner Hamed Jahangiri musste aus seinem Heimatland fliehen, weil er für demokratische Reformen kämpfte

Am heutigen 30. September ist der Tag des Flüchtlings. Es sind ganz unterschiedliche Gründe, die Menschen dazu zwingen, ihre Heimat zu verlassen. Zum Beispiel, weil sie als Demokraten im Iran von Verhaftung und Folter bedroht sind.

Hamed Jahangiri ist 28 Jahre alt. Seit acht Monaten lebt er in der Asylbewerberunterkunft in Grötzingen und wartet auf seine Anhörung. In der Zwischenzeit lernt er Deutsch und hat schon gute Fortschritte gemacht, das Gespräch wird teils auf Deutsch, teils auf Englisch geführt.

Jahangiri kommt aus dem Nordwesten Irans, aus der 1,4 Millionen Einwohner zählenden Stadt Täbris, bekannt für ihre kunstvoll geknüpften Teppiche. Täbris gehört zur iranischen Provinz Ost-Aserbaidschan. Im Iran lebt eine aserbaidschanische Minderheit, zu der auch Hamed Jahangiri gehört. Die Aserbaidschaner dürfen, genauso wie Kurden und Araber, ihre Sprache nicht offiziell sprechen, der Unterricht findet alleine auf Persisch statt. Die Aserbaidschaner veranstalten aber an der Universität Seminare, um ihre Kultur zu bewahren, Aktionen, die der Provinzgouverneur nicht gerne sieht.


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