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Experten: Darmkrebs könnte man meist verhindern

14.09.2018, Von Melanie Braun — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fachärzte empfehlen Patienten ab 50 Jahren dringend eine Darmspiegelung als Vorsorge

ESSLINGEN. Darmkrebs tritt durchaus häufig auf: Pro Jahr erkranken rund 62 000 Menschen in Deutschland neu – und 26 000 Menschen sterben bundesweit jedes Jahr daran. Bei Frauen ist es die zweithäufigste Krebsart nach Brustkrebs, bei Männern zusammen mit Lungenkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung nach Prostatakrebs. Und das, obwohl Darmkrebs laut Experten in den allermeisten Fällen zu verhindern wäre. Diese Erkenntnis ist zwar nicht ganz neu, aber sie ist Anlass für die Fachärzte vom Esslinger Darmkrebszentrum, über die Möglichkeiten einer effektiven Vorsorge zu informieren.

Viele Patienten wähnten sich in einer trügerischen Sicherheit, sagt Ludger Staib, Leiter des Darmkrebszentrums. Daran trage seine Zunft eine Mitschuld. Denn viele Ärzte böten ihren Patienten als Vorsorge nur einen Stuhltest an, bei dem die Probe auf verstecktes Blut untersucht wird. Das wiederum kann auf einen Darmtumor hinweisen. Doch diese Untersuchung sei längst nicht so effektiv wie eine Darmspiegelung und daher nur in Kombination mit einer solchen zu empfehlen. „Zu uns kommen jedes Jahr viele Patienten mit einem Karzinom, deren Stuhltest unauffällig war“, sagt Michael Geißler, stellvertretender Leiter des Darmkrebszentrums.


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