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„Es ist nicht immer nur traurig “

19.08.2016, Von Ulrike Rapp-Hirrlinger — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sabine Schöttner-Becker hört im Hospiz Esslingen auf und widmet sich der Familie

Eigentlich wollte Sabine Schöttner- Becker bis zum Ruhestand im Hospiz Esslingen bleiben. So gut gefällt ihr die Arbeit dort. Nun verlässt die 52-Jährige, die den stationären Bereich leitet, nach zwei Jahren die Einrichtung. Im Interview spricht sie über Familie und den Umgang mit dem Tod.

Frau Schöttner-Becker, warum verlassen Sie das Hospiz?

Das sind familiäre Gründe. Meine Familie braucht mehr Unterstützung und da muss ich einfach in der Nähe sein. Außerdem hat mein Mann einen neuen Arbeitsplatz in Hessen angetreten. Wir haben schon einmal einige Zeit eine Wochenend-Ehe geführt. Das war nicht so schön.

Fällt Ihnen der Abschied schwer?

Sehr. Schließlich haben wir das Hospiz gemeinsam aufgebaut. Mir wird das menschliche Miteinander sehr fehlen. Wir sind ein so harmonisches Team von Haupt- und Ehrenamtlichen. Alle machen eine tolle Arbeit. Ich bin ein Team-Mensch und sie werden mir alle fehlen.

Wie haben Sie die Arbeit im Hospiz empfunden?

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