Anzeige

Region

Erdwärme vor Eigenwasser

15.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Entscheidung gegen Ausweitung des Wasserschutzgebiets „Enge“

BEMPFLINGEN (rg). Energie vor Eigenwasser aus der Tiefquelle „Enge“, so könnte man das Votum des Gemeinderats vom Montag zusammenfassen: Das Gremium stimmte geschlossen dafür, die angedachten Pläne zum Erhalt der potenziellen Eigenwasserversorgung mit der Wasserfassung „Enge“ nicht weiter zu verfolgen und somit Geothermie in Bempflingen möglich zu machen.

Anlass für diese Entscheidung waren gleich mehrere Anfragen zu Tiefbohrungen zur Gewinnung von Erdwärme, die wohl nicht genehmigt werden könnten, wenn die Gemeinde weiterhin an der Alternative Eigenwasser aus dieser Quelle anstatt Bodenseewasser festgehalten hätte. „Wir müssten 200 000 Euro für eine Aufbereitungsanlage investieren und das gesamte Ortsgebiet Bempflingens in ein Wasserschutzgebiet umwandeln, wenn wir an der Möglichkeit einer Eigenwasserversorgung im Ort festhalten wollten. Wenn Sie mich fragen, so halte ich das für einen zu hohen Preis, wenn man bedenkt, dass dann Geothermie in Bempflingen nicht oder nur schwer machbar wäre“, so Bürgermeister Berndt Heidrich.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 29% des Artikels.

Es fehlen 71%



Anzeige

Region