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"Enzenhardter Egoismus"

17.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans-Peter Geil, Nürtingen. Kein Bewohner des Enzenhardts wird Freude an der vorübergehenden Öffnung der Schlesierstraße haben. Es sei denn, auch er möchte gerade in Richtung Grafenberg/Großbettlingen fahren. Dann ist seine Meinung bestimmt völlig anders. Er ist sich dann einig mit genau den andern aus diesen Orten, die jetzt große Umwege fahren müssen.

Natürlich bleibt das Argument, dass dies doch nur für eine kurze Zeit sei. Das trifft aber nun Befürworter und Gegner gleichermaßen. Es ändert aber überhaupt nichts an den Solidaritätsverweigerungen, die hier in Leserbriefen aus dem Enzenhardt zu finden sind.

Der blanke Egoismus, den ich vorgetragen finde, überbietet sich doch wohl selbst. Wie dünn und naiv sind die Argumente, die hier vorgetragen werden. Als ob das ganze Spielstraßengebiet des Enzenhardts nur eine einzige Straße hätte! Oder wie kann man die völlig übersichtliche Verkehrsführung in der Schlesierstraße mit einer Umleitung in Hardt vergleichen? Soll hier Zwietracht gesät werden? Ich frage mich, wie weit vor der eigenen Windschutzscheibe endet da die Vernunft? Gilt es nur zu fordern und ist ganz vergessen, dass ein kurzer Verzicht zugunsten anderer vielleicht auch mit Dankbarkeit belohnt werden könnte? So stelle ich mir soziales Handeln vor!

Dringend bitte ich die zuständigen Stellen, umgehend die Schlesierstraße mit entsprechender Beschränkung stadteinwärts für den Nahverkehr freizugeben.


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