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Enttäuscht von Neuffen

31.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jürgen Haug, Frickenhausen, SPD-Gemeinderat. Zum Artikel „Weiterer Lebensmittelmarkt in Neuffen geplant“ vom 26. Juli. Was der Neuffener Gemeinderat den Frickenhäuser Bürgerinnen und Bürgern per Klage vor Gericht verwehrt, genehmigt er sich großzügig selbst. 6000 Neuffener Bürger sollen, so der jüngste Beschluss, einen angeblich schon seit 30 Jahren geplanten Lebensmittelmarkt erhalten, dafür dürfen 9000 Frickenhäuser, so das vorläufige Ergebnis der Klage Neuffens gegen den Edeka-Markt in Frickenhausen, weiterhin nur das Notwendigste am Ort einkaufen. Alles, was mehr Angebot, bessere Anbindung, kurze Wege und so weiter bedeutet, müssen wir auch weiterhin im „Ausland“ besorgen. Es gibt kein Problem, das uns im letzten Jahrzehnt mehr beschäftigt hat als die Einkaufmöglichkeiten am Ort. Wir Verantwortlichen haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, schlussendlich aber eine zukunftsgerechte und wirtschaftlich tragbare Entscheidung für die Ansiedlung von zwei kleinen Märkten im Gebiet Gernäcker getroffen. Allerdings haben wir dabei die Rechnung ohne unsere Nachbarn im Täle und ohne die Region Stuttgart gemacht. Neuffen und die Region Stuttgart verwehren uns Frickenhäusern, dass wir uns in unserer eigenen Gemeinde selbst versorgen dürfen.


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