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Elternschule?

02.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gabriele Krommes, Nürtingen. Zum Artikel „Mit dem Computer die Elternrolle austesten“ vom 9. Juni. Ich frage mich, wie wohl das Klima in einer Stadt ist, in der jede und jeder Jugendliche im Laufe der Schullaufbahn über einige Wochen hinweg Grundkenntnisse in Bezug auf Säuglingspflege, Entwicklungsschritte der Kindheit und Jugendzeit, Veränderungen innerhalb der Partnerschaft und Aspekte der unterschiedlichen Rollenverteilung zwischen Mutter und Vater erwerben kann.

Der Artikel kann den Eindruck erwecken, als sei besonders die Not für Kinder und Eltern sozial benachteiligter Familien Anlass für ein Schulprojekt. Ist denn nicht bei genauem Hinsehen schon seit einigen Generationen (genauer: seit den 70er-Jahren und den Irritationen durch die unterschiedlichsten Erziehungsvorstellungen) das Wissen und auch die Bereitschaft, Kinder entwicklungsförderlich zu begleiten, allgemein verloren gegangen?

Elternschule in der Schule? Ja, sicher ein notwendiger und wichtiger Schritt in der heutigen Zeit. Vielleicht können die Kosten weniger in die Technik als in die Schulung der jungen Menschen investiert werden, so dass in allen Schulformen alle Schülerinnen und Schüler erreicht werden können.


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