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Einmalig im Gebiet der Alpen

28.05.2005, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Wandmalereien in der Bernhardskapelle - Zwei große Bilderzyklen

OWEN (itt). Unter den kunsthistorischen Kostbarkeiten zwischen Neckar und Alb nimmt die Bernhardskapelle in Owen einen hohen Rang ein. Das im 12. oder 13. Jahrhundert entstandene Bauwerk weist gleich zwei gotische Bilderzyklen auf. Die Malereien an der ehemaligen Altarwand erzählen das Leben des heiligen Bernhard von Clairvaux, an der Seitenwand ist in einzelnen Bildabschnitten das Leben Jesu dargestellt, vom Kind in der Krippe bis zur Kreuzigung und Himmelfahrt. So konnte in einer Zeit, da die meisten Menschen weder lesen noch schreiben konnten, die Leidensgeschichte erfahren und nachvollzogen werden.

Bei den Bildern handelt es sich nicht um Fresken, die Malereien sind vielmehr auf trockenen Verputz aufgetragen. Der Name des Malers, der die Kapelle wohl in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts ausschmückte, ist nicht bekannt. Dr. Esther Heszler ging bei der jüngsten Führung durch die Kapelle davon aus (Führungen sind jeden dritten Sonntag im Monat), dass es die Herren von Teck waren, die für die Ausschmückung der Kapelle einen Wandermaler engagierten und auch bezahlten.


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