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Einfach mal aufstehen

10.11.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Krieg 3.0“: Dieses Motto für die ökumenische Friedensdekade 2018 irritiert. Es ist keine positive Ansage. Man kann es als Bedrohung lesen, als sei mit dem Krieg von morgen zu rechnen, als seien die Waffen von morgen schon längst in Auftrag gegeben.

Pfarrerin Kornelia Stysch, Reudern

Im August 2017 haben sich über hundert namhafte IT-Unternehmer und Forscher im Bereich künstliche Intelligenz in einem offenen Brief an die Vereinten Nationen für ein Verbot der Killerroboter ausgesprochen. Mit ihnen würde – nach der Erfindung des Schießpulvers und der Atomwaffen – die dritte Revolution der Kriegsführung beginnen.

Wo stehen wir heute? Ferngesteuerte Drohnen und Killerroboter werden bereits eingesetzt. Diese autonomen Waffensysteme analysieren Daten und steuern selbstständig Maschinengewehre, Kanonen oder Raketen. Menschen übernehmen so immer weniger Verantwortung für die Kriegsführung, das Gewissen bleibt auf der Strecke.

Die Zukunft der „digitalen“ Kriege beginnt jetzt. Darauf will die diesjährige Friedensdekade vom 11. bis 21. November aufmerksam machen. „Krieg 3.0“ lenkt den Blick auf die neuen Waffentechnologien, welche die Kriegsführung in einem schleichenden Prozess grundlegend verändern.


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