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Eine Umgehung für Owen?

31.03.2016, Von Mona Beyer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neuer Bundesverkehrswegeplan sieht neue Trasse Richtung Beuren vor – Dennoch Skepsis

Die lautesten Zeiten der Owener Hauptstraße sind vermutlich 2030 Geschichte: Laut dem neuesten Entwurf des Bundesverkehrswegeplans soll die Stadt eine Umgehungsstraße nach Beuren erhalten. Das soll täglich für etwa 6000 Autos weniger sorgen. Das aus Sicht vieler größere Problem – die Strecke ins Lenninger Tal – bleibt weiterhin unangetastet.

OWEN. 18 500 Fahrzeuge, davon 1100 Lastwagen, rauschen innerhalb von 24 Stunden durch den Owener Stadtkern – und das jeden Tag. Die Kirchheimer Straße ist für den Durchfahrtsverkehr bekannt. Sie ist laut, der viele Verkehr mitten im Ort nicht ungefährlich. An Alternativen tüftelt man in Owen schon seit vier Jahrzehnten – bis jetzt ohne nennenswerte Ergebnisse.

Naturschutzgebiete, ein wachsendes Städtchen und die enger werdende Schneise im Tal bis Gutenberg machen eine „große Lösung“, heißt, eine Umfahrung im ganzen Lenninger Tal, inzwischen nahezu unmöglich.

Dafür ist die kleine Lösung ein beträchtliches Stück nähergerückt: Bis 2030 soll eine Teilumgehung vor dem Owener Ortseingang die Fahrzeuge in Richtung Beuren abfangen und später wieder in die Beurener Straße einspeisen.

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