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„Eine deutliche Verhaltensänderung“

09.07.2012, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kohlbergs Gemeinderat befasst sich mit positiver Zwischenbilanz der Schulsozialarbeit

Zwei Jahre nach seiner Gründung hat der Förderverein Grundschule Kohlberg sein größtes Anliegen, die Schulsozialarbeit zu etablieren, erreicht. Es gibt sie seit 14 Monaten. Der Gemeinderat wurde am Freitag über Einzelheiten informiert.

KOHLBERG. „Unser größtes Anliegen war, die Schulsozialarbeit zu etablieren“, so die Vorsitzende des Fördervereins Grundschule Kohlberg, Dr. Viola Hörner-Wetzel am Freitag in der Kohlberger Gemeinderatssitzung. Sie gab zusammen mit Schulsozialarbeiter Nicolai Amann einen Bericht ab, den der Gemeinderat zur Kenntnis nahm.

Das Projekt zu verwirklichen, war bisher nur möglich durch Spenden der Firma Ringhoffer von insgesamt 30 000 Euro. Für dieses soziale Engagement wurde die Firma Ringhoffer Ende Juni im Rahmen des Mittelstandspreises für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Hörner-Wetzel machte noch einmal deutlich, warum man schon in der Grundschule mit Schulsozialarbeit anfangen müsse, nicht erst auf weiterführenden Schulen.

So sei es wichtig, das Selbstbewusstsein besonders introvertierter Schüler und die Selbstwahrnehmung zu stärken. Beratung sei ebenso wichtig wie der positive Einfluss auf die Lernatmosphäre und die Tatsache, dass der Schulsozialarbeiter den Jungen als Vorbild dienen könne, da an der Schule nur Lehrerinnen tätig seien.


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