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„Ein urchristliches Anliegen“

13.12.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Katholische Gesamtkirchengemeinde Esslingen unterstützt Trauerbegleitung im Hospiz

ESSLINGEN (urh). Im Hospiz Esslingen, das von der evangelischen Gesamtkirchengemeinde getragen wird, arbeiten seit vielen Jahren die evangelische und die katholische Kirche zusammen. Fast die Hälfte der Mitarbeiter sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich ist katholisch, Seelsorger beider Kirchen begleiten auf Wunsch die Patienten. Auch im Beirat des Hospizes ist die katholische Gesamtkirchengemeinde Esslingen vertreten. Künftig wird sie zudem den Bereich der ambulanten Hospizarbeit mit Schwerpunkt Trauerbegleitung mit jährlich 15 000 Euro unterstützen.

Die Grundeinstellung zur Begleitung von Sterbenden und Trauernden sei bei beiden Konfessionen gleich, betonen sowohl der evangelische Dekan Bernd Weißenborn als auch Stefan Möhler, Leitender Pfarrer der katholischen Gesamtkirchengemeinde. „Es ist unser gemeinsames Anliegen, den Hospizgedanken zu fördern, damit Menschen so begleitet werden können, dass ihnen ein würdevolles Sterben ermöglicht wird. Dafür treten wir gemeinsam ein“, sagt Möhler. Die jetzt getroffene Vereinbarung über die Zusammenarbeit sei ein sichtbares Zeichen für diese übereinstimmende Haltung.

„Sterbebegleitung ist ein urchristliches Anliegen, da kann nicht zwischen Konfessionen unterschieden werden“, ergänzt Gert-Michael Burgmann, der Vorsitzende des katholischen Gesamtkirchengemeinderats.


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