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Ein Hofladen am Heidengraben?

25.04.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat Erkenbrechtsweiler gab planerisch grünes Licht

ERKENBRECHTSWEILER (gba). Der Betreiber des bestehenden Bauernhofs gegenüber dem „Treff 3000“ beabsichtigt die Erstellung eines Hofladens zur Vermarktung eigener und sonstiger regionaler landwirtschaftlicher Produkte. Darüber hinaus sollen Räume für eine Event-Gastronomie mit der Möglichkeit, verschiedene Veranstaltungen abzuhalten, erstellt werden. Den erforderlichen Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan „Markt am Heidengraben“ hat das Gremium in der vergangenen Sitzung einstimmig beschlossen und damit die Planungsgrundlage für das Baugesuch geschaffen.

Aber auch sonst soll es touristisch auf der vorderen Alb vorangehen: Der Heidengraben auf der Albhochfläche stellt schließlich das größte keltische Oppidum in Mitteleuropa dar. Über etliche Grenzen hinweg wurde das Projekt „Erlebnisfeld Heidengraben“ initiiert und seit Jahren weiterverfolgt.

Über 2000 Jahre war es wie ein Dornröschenschlaf, in den das einstmals so bedeutende Oppidum auf der Schwäbischen Alb gefallen war. Der gemeinsamen Initiative der Gemeinden Erkenbrechtsweiler, Grabenstetten und Hülben ist es zu verdanken, dass sich der Schlaf dem Ende zuneigt.

Die drei Gemeinden möchten das keltische Erbe sicht- und erlebbar machen und somit der Bevölkerung der Region den Mehrwert einer weitergehenden touristischen Nutzung erschließen (wir berichteten).

Die notwendigen Beschlüsse zur Umsetzung des Projekts wurden am Montag vom Gemeinderat von Erkenbrechtsweiler gefasst. Ebenfalls wurde die Finanzierung bis zur Inbetriebnahme im Jahre 2019 beschlossen.

Um die Bürger umfassend zu informieren, soll noch vor der Sommerpause eine Infoveranstaltung stattfinden.

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