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Ein Hirschkäfer im Garten von Werner Matthis

20.07.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Einen ganz besonderen Käfer, einen Hirschkäfer, hat Werner Matthis in seinem naturnahen Garten in Frickenhausen vor die Linse bekommen. „Der Hirschkäfer ist aus meinem Eichentotholz-Haufen herausgekrabbelt, den ich 1985 angelegt habe. Vom Ei bis zum fertigen Käfer dauert die Entwicklung fünf bis acht Jahre. Nach dem Fototermin durfte er sofort auf Brautschau fliegen“, schreibt Werner Matthis. Der Hirschkäfer ist in der Roten Liste Deutschlands als „stark gefährdet“ geführt. Sein Bestand hat in Mittel- und Südeuropa stark abgenommen. Dies liegt nicht etwa an seiner Beliebtheit bei Sammlern, wie häufig behauptet wird, sondern vielmehr daran, dass immer weniger Lebensräume für die Tiere vorhanden sind. Im Zuge sogenannter Aufräumaktionen wurden besonders die lichten Laubwälder von Totholz befreit, das für die Entwicklung der Larven notwendig ist. So kommen Hirschkäfer heute nur noch in einigen alten Eichen-Urwäldern vor, hier allerdings häufig in recht großen Beständen. Dem Hirschkäfer wurde gesetzlicher Schutz gemäß der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie eingeräumt. pm


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