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Ein echter Lichtblick

27.06.2018, Von Helmuth Kern — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Klaus Scheler sprach in der Auwiesenschule über „WLAN – wirklich kein Gesundheitsrisiko!?“

NECKARTENZLINGEN. Der Physiker und Pädagoge Dr. Klaus Scheler stellte in der Auwiesenschule die Fülle von wissenschaftlichen Fakten und Erkenntnissen zu den Gesundheitsrisiken von WLAN jüngst so prägnant und gemeinverständlich dar, dass am Ende eine Besucherin spontan ausrief: „Das ist ein echter Lichtblick“. Ein Ausruf, der sich auf den Vortrag bezog und auch auf eine zukunftsfähige Alternative zu WLAN der Visible Light Communication (VLC).

Bei dieser Technik der optischen schnurlosen Kommunikation wird der für das menschliche Auge nicht sichtbare Flimmereffekt der LED-Lampen zur Datenübertragung genutzt. In seinem Analog-Experiment zeigte Scheler, wie das funktioniert. Ein kleines portables Radio sendet Musik über den Lichtstrahl einer LED-Lampe an einen Lautsprecher; wird der Lichtstrahl durch die Hand unterbrochen, ist keine Musik mehr zu hören.

Diese vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Berlin entwickelte VLC-Technik wird zurzeit am Hegel-Gymnasium in Stuttgart erprobt. „Das LED-Licht ist deswegen so wichtig, weil wir damit noch viel mehr Daten übertragen können, da es sich superschnell ein- und ausschaltet“ sagte Scheler. Ein anschließender Werbefilm des Fraunhofer Instituts zeigte Funktionsweise und Anwendungsbereiche der VLC, die bereits in Japan, Korea, China und England eingesetzt wird.


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