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19.07.2010, Von Peter Schuster — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Politikexperte Professor Dr. Gerd Langguth analysierte, warum Parteien Probleme damit haben, Wähler an sich zu binden

Die Union erzielte bei der letzten Bundestagswahl ein Ergebnis von 33,8 Prozent. Lediglich bei der Bundestagswahl 1949 schnitt die Union schlechter ab. Das war Anlass für die Nürtinger CDU, Professor Dr. Gerd Langguth, Politikwissenschaftler aus Bonn, am Freitag in die Stadthalle K3 einzuladen, um mit ihm über die Zukunft der Volksparteien zu diskutieren.

NÜRTINGEN. „1976 erzielten CDU und SPD zusammen bei der Bundestagswahl 91 Prozent, 2009 zusammen lediglich noch 55 Prozent der Stimmen“, nannte zunächst der Vorsitzende des CDU-Stadtverbands und Landtagskandidat Thaddäus Kunzmann die Zahlen, welche die schwindende Bindungskraft der Volksparteien verdeutlichten. Als Gründe nannte Kunzmann, dass es angesichts des zunehmend zersplitterten Parteienspektrums schwieriger sei, einen Interessenausgleich zu finden, zumal es finanziell immer weniger zu verteilen gebe. „Welchen Weg soll die CDU gehen, um wieder auf 40 Prozent zu kommen?“, fragte Kunzmann, für den die Union die letzte Volkspartei in Baden-Württemberg ist.


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