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Dürfen Arbeitslose in den Urlaub?

09.07.2010, Von Franziska Krichenbauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Agentur für Arbeit muss die Ortsabwesenheit genehmigen

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Auch Arbeitslose haben einen Anspruch darauf. Doch wer Arbeitslosengeld I oder II bezieht, kann nicht so einfach verreisen.

Grundsätzlich kann ein Arbeitssuchender sechs Wochen im Jahr verreisen. Dies nennt sich offiziell Ortsabwesenheit und nicht Urlaub. Jeder Arbeitslosengeldempfänger muss dies mindestens eine Woche vor Antritt der Reise mit seinem zuständigen Arbeitsvermittler klären.

Ob die Ortsabwesenheit genehmigt wird, ist fraglich, denn es kommt immer auf die derzeitige Lage am Arbeitsmarkt an. Eine Hauptbedingung, um Arbeitslosengeld zu beziehen, ist Verfügbarkeit. Dies bedeutet, dass die Agentur für Arbeit die Möglichkeit haben muss, den Arbeitssuchenden bei einer eventuellen Vermittlung erreichen zu können.

Eine Ortsabwesenheit kann also nur in bestimmten Fällen auch tatsächlich genehmigt werden. „Es kommt immer auf den derzeitigen Arbeitsmarkt an. Wenn die Möglichkeit einer Vermittlung besteht, müssen wir unseren Kunden leider den Urlaub verweigern“, so Kerstin Fickus, Pressesprecherin der Agentur für Arbeit in Göppingen.


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