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Die Zukunft des Forstbetriebs

14.12.2017, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Grafenberger Förster stellte neue Forstorganisation vor

In Grafenberg stellte der zuständige Förster Thomas Vorwerk Einzelheiten zur neuen Forstorganisation und deren Umsetzung vor.

GRAFENBERG. Haupttagesordnungspunkt in der letzten Gemeinderatssitzung 2017 waren künftige Planungen des Landratsamtes Reutlingen zur Forsteinrichtung. Grafenbergs Forstrevierleiter und Gemeinderat Thomas Vorwerk stellte am Dienstag Eckpunkte der neuen Forstorganisation und der Umsetzung vor.

Hintergrund ist, dass die baden-württembergische Forstverwaltung nach einer Entscheidung des Bundeskartellamts und des OLG Düsseldorf neu geordnet werden muss. Mit dieser Entscheidung werde „eine gut funktionierende Verwaltung ohne jeglichen Grund zerstört“, so Vorwerk dazu. Es erkenne keiner einen Sinn darin, die „hochrichterliche Entscheidung“ sei zwar nicht nachvollziehbar, „aber es wird wohl künftig so laufen“, so das Fazit aus einer Besprechung der kommunalen Waldbesitzer mit Landrat Thomas Reumann.

Holzverkauf mit Einschränkungen

Der hatte sich in dem Gespräch im Oktober ähnlich geäußert: „Eine hervorragend aufgestellte Verwaltung, die unseren Wald – Staatswald, Kommunalwald, Privatwald – vorbildlich bewirtschaftet hat, wird damit auf dem Altar des Wettbewerbs geopfert“, brachte er sein Bedauern über diese Entscheidung zum Ausdruck. Wesentliche Folgen der Entscheidung sind:

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