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"Die Zeit in Nürtingen war schön"

07.07.2008, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Die Zeit in Nürtingen war schön“

Gerhard Mayer-Vorfelder zu Gast bei der Nürtinger Jungen Union – 60-jähriges Bestehen gefeiert

NÜRTINGEN. Auf ihr 60-jähriges Bestehen in diesem Jahr kann die Junge Union Nürtingen zurückblicken. Damit ist sie älter als Baden-Württemberg, das erst 1952 gegründet wurde. Und für ihre Feierstunde hatten sich die Jung-Unionisten einen Redner eingeladen, für den Polarisation kein Fremdwort ist: Gerhard Mayer-Vorfelder. Er hatte einiges zu erzählen, vor allem über seine Zeit als Assessor beim ehemaligen Nürtinger Landrat Ernst Schaude.

„Harte Schale, weicher Kern“, so beschreibt Gerhard Mayer-Vorfelder seinen Lehrmeister Schaude. Zu Arbeitsbeginn um 8 Uhr morgens sei er (MV) nie dagewesen. Und jeden Tag sei ein Zettel auf seinem Tisch gelegen, auf dem stand: „Sie kommen jeden Tag später. Und erfinden jeden Tag neue Ausreden.“ Von 1959 bis 1963 arbeitete der frühere Kultus- und Finanzminister im Nürtinger Landratsamt. Eine schöne Zeit, sagt er. An seinem ersten Tag in Nürtingen habe er sich beim Personalchef gemeldet. „Aus Baden kommen Sie? Na ja, es hätte schlimmer kommen können“, habe der ihn willkommen geheißen.


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