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"Die Telefone stehen nicht mehr still"

17.02.2006, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Thema Vogelgrippe lässt im Veterinäramt die Drähte glühen – Von heute an Stallpflicht

(ez) „Wir kümmern uns um Tiere, Verbraucher und alle, die an beiden Geld verdienen.“ So heißt es auf der Internet-Seite von Amt 24 des Landratsamtes. Seit Mittwoch jedoch, so hatten die Mitarbeiter des Veterinär und Lebensmittelüberwachungsamtes das Gefühl, mussten sie sich noch um ein paar Menschen mehr kümmern: „Wir wissen nicht mehr, wo uns wegen der Vogelgrippe der Kopf steht. Die Telefone stehen nicht mehr still“, schildert Amtsleiter Gerhard Stehle.

Eingebrockt hatte ihnen das Horst Seehofer. Der Agrarminister hatte nach dem Auffinden toter Schwäne auf der Insel Rügen, die vom gefährlichen Vogelgrippevirus H5N1 befallen waren, dazu aufgerufen, tote Vögel zu melden. „Es kommt ja immer wieder vor, dass man so ein Tier irgendwo liegen sieht. Doch jetzt wird uns jedes Einzelne gemeldet“, berichtet der Amtschef. Jedes Tier zu untersuchen, sei nicht machbar. Viele Anrufer seien zudem stark verunsichert, nachdem die Vogelgrippe, wie die asiatische Form der Geflügelpest genannt wird, nun in Deutschland angekommen ist. Da werde dann auch gefragt, „was man gegen den Nachbarn tun kann, der dauernd Vögel füttert“.


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