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Die Suche nach dem fiskalischen Patentrezept

23.02.2006, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Grafenberger Gemeinderat schaut mit Sorge in die Zukunft: „Leben von unserer Substanz“

GRAFENBERG. Hohe Umlagen, weniger Einnahmen, schwankende Gewerbesteuer – in Grafenberg beobachten die Gemeinderäte die Entwicklung kritisch. Zwar investiert die kleine Gemeinde in diesem Jahr wieder rund eine Million Euro, jedoch ohne einen Rückgriff auf Grundstücksvermögen und die Rücklagen gelingt das auch hier nicht. Bei der Haushaltsdebatte am Dienstagabend stand deshalb vor allem die Frage im Mittelpunkt, wo die Gemeinde zusätzlich sparen kann.

Der strukturelle Mangel macht Gemeinderat Manfred Knöll (CDU) zunehmend Sorge. „Wir leben von der Substanz“, erklärte er in seiner Stellungnahme zum Grafenberger Haushalt 2006. Zwar sieht er keine Maßnahmen, wie die Gemeinde kurzfristig gegensteuern kann: Das Beispiel der Gemeinden, denen trotz schlechter Vorzeichen eine positive Zuführung in den investiven Bereich gelänge, müsse Denkanstoß sein, die Dinge in Grafenberg stärker als bisher zu hinterfragen. Zu überlegen sei, ob die Gemeinde mehr Kosten an den Bürger weitergibt.


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