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Die Sorgen wegwerfen

10.09.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In meinem Urlaub besuchte ich eine Freundin in Norddeutschland. In die Zeit meines Besuchs fiel auch das Gemeindefest des Dorfes, in dem meine Freundin Pfarrerin ist. Ich schlenderte durch den hübschen Dorfkern, holte mir eine Currywurst und ließ die heitere Atmosphäre auf mich wirken. Am Rand des Festes entdeckte ich den Stand der Kirchengemeinde. Man hatte einen großen Ballkorb aufgebaut. Meine Freundin war eifrig dabei, die Leute zum Mitmachen einzuladen. Was war das wohl für eine Aktion? Ich sah, wie einige Leute aus Zeitungspapier und Klebeband Bälle wickelten. Bälle, die mal mehr und mal weniger rund wurden. Manche schrieben noch etwas auf leeres Papier, bevor sie es zusammenknäulten. Dann stellten sie sich an eine aufgemalte Wurflinie und warfen ihren Ball in Richtung Korb.

Meine Freundin entdeckte mich und kam grinsend auf mich zu: „Sorgenzielwurf – willste auch mal?“ Sorgenzielwurf? „Du weißt doch, der Bibelvers, 1. Petrus 5, 7“, ergänzte meine Freundin auf meinen fragenden Blick hin: „Alle Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.“ Ach so. Seine Sorgen wegwerfen. Ganz praktisch. Clevere Idee. Ob das funktioniert?


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