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"Die Solidarität untereinander war mir wichtig"

17.02.2006, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes, Walter Vohl, zieht sich nach 14 Jahren von der Verbandsspitze zurück

(ez) „Uns fehlt oft das Gottvertrauen“ – Walter Vohl sagt das aus dem Wissen heraus, dass er stets Kraft schöpft aus dieser Quelle: als Landwirt, der sowieso auf den Segen von oben angewiesen ist, aber auch als Vertreter eines Berufsstandes, der wie kaum ein anderer existenzbedrohende Krisen durchlitten hat. Die werden dem 55-Jährigen künftig nicht erspart bleiben, aber er wird nicht mehr an vorderster Front gegen all das kämpfen, was die Arbeit an der Scholle zunehmend erschwert. Denn er gibt am Samstag sein Amt als Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Esslingen ab.

Walter Vohl liebt seinen Beruf. Deswegen hat er sich schon früh engagiert für die Belange seiner Zunft. Lange stand er an der Spitze der Landjugend in Baden-Württemberg. Und als er 1992 aufgefordert wurde, den Vorsitz im Kreisbauernverband zu übernehmen, hat er nicht nein sagen können. Obwohl er auf seinem landwirtschaftlichen Betrieb in Stetten mit 100 Stück Vieh, einem Hofladen und 80 Hektar Feld wahrlich genug Arbeit hat.


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