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Die ersten Frösche gerettet

29.02.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Amphibien wandern wieder: Naturschutzbund bittet Autofahrer um umsichtige Fahrweise

NÜRTINGEN (pm). Die milde Witterung lässt die Natur immer früher erwachen. Gerade rechtzeitig wurden von den Amphibienschützern des Naturschutzbundes und weiteren Helfern die Amphibienzäune entlang der Straße im Tiefenbachtal letzten Samstag wieder errichtet. Prompt konnten auch schon in der ersten Nacht die ersten Frösche gerettet werden.

Bei Temperaturen um die 10 Grad sind die ersten Amphibien aus ihrer Winterstarre erwacht und verlassen nun ihre Verstecke. Zielstrebig wandern sie bei Dunkelheit zu ihren Laichgewässern, welche im Tiefenbachtal gleich an mehreren Stellen vorhanden sind. Kommt dann noch Regen hinzu, sind plötzlich mehrere hundert Exemplare, vorwiegend Grasfrösche, unterwegs. Am Kräuterbühl und am nahegelegenen Parkplatz Eiche überqueren die Amphibien allerdings die Straße.

Damit die Tiere unbeschadet die andere Straßenseite erreichen, wurden insgesamt an die 600 Meter Schutzzaun errichtet. In regelmäßigen Abständen sind dort Eimer eingegraben, in die die nächtlichen Wanderer fallen sollen. Spätestens am nächsten Morgen werden dann die Eimer kontrolliert und die gefangenen Tiere auf die andere Seite an den Waldrand gebracht.

Röhren als Dauerlösung


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