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Die Bürde des Amtes

02.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rita Heinecke-Mergenthaler, Neckarhausen. Zum Artikel „Persönlicher Rachefeldzug mit falschen Argumenten“ vom 25. Juni. Als Bürgerin Nürtingens (und zudem noch ehrenamtlich sozial engagiert) verwahre ich mich entschieden gegen die pauschal diffamierenden Behauptungen einiger Gemeinderäte, die sich jetzt lautstark gegen die Befürworter eines Bürgerentscheids zu Wort melden.

Wer mit solch kriegerischen Begriffen wie „Hetzkampagne, Machenschaften, Frontalattacken, Rachefeldzug“ argumentiert, den halte ich für ungeeignet, kluge, weitreichende Entscheidungen zu treffen. Umso mehr sehe ich mich in meiner Befürwortung eines Bürgerentscheids bestätigt.

Bei den Gegnern des Boss-Projektes habe ich so eine Ausdrucksweise, von der ich annahm, dass wir sie seit Jahrzehnten überwunden haben, noch nicht gehört. Ein Bürgerentscheid ist eine legale Möglichkeit der Bürgerbeteiligung, welche der Gesetzgeber in unserem demokratischen Staat ausdrücklich vorsieht. Also nichts, was man „bekämpfen“ müsste.

Eine Anmerkung noch zur Aussage „wir alle machen es uns nicht leicht“ von Bärbel Kehl-Maurer. Nein, leicht ist es sicher nicht, hinter zwei sich widersprechenden Botschaften zu stehen. Denn während Vertreter der hiesigen SPD am Samstag Flugblätter auf dem Schillerplatz verteilen, in denen sie „Stopp für den Schwerlastverkehr durch Nürtingen“ fordern, stimmen sie gleichzeitig einem Projekt zu, das weitere 40 Lkw täglich nach Nürtingen bringt.


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