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Die Axt im Schilderwald anlegen

03.07.2008, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Innenministerium fordert die Gemeinden auf, überflüssige Verkehrszeichen abzubauen – Am Ende stehen manchmal mehr als zuvor

Im Schilderwald die Axt anlegen: das ist das Ziel einer Änderung der Straßenverkehrsordnung, an der zurzeit im Bundesverkehrsministerium gearbeitet wird. Auch im baden-württembergischen Innenministerium, hierzulande für den Verkehr verantwortlich, findet man das gut. Schließlich hat das Ministerium zuletzt im April 2006 einen Anstoß zum Durchforsten des Schilderwaldes gegeben. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Wäre irgendeine Gemeinde in der Gegend bereit, einen solch radikalen Schnitt wie das niedersächsische Bohmte zu machen, wo beinahe alle Schilder abgeschafft wurden?

Dort setzt man auf das EU-finanzierte Verkehrsprojekt Shared Space (gemeinsam genutzter Raum), bei dem sich alle Verkehrsteilnehmer, also Autos, Radfahrer, Fußgänger und andere, den vorhandenen Raum teilen und dabei nur die Grundregeln der Vorfahrt und der gegenseitigen Rücksichtnahme gelten. Zeitungsberichten zufolge seien die Unfallzahlen dadurch stark gesunken.


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