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„Des Schwaben Trost – der Most“

10.10.2011, Von Anna-Madeleine Metzger — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

16. Moschtfescht im Beurener Freilichtmuseum – Auftakt der Aktion „Afterbergen – No nix verkomma lassa“

Das „Moschtfescht“ im Beurener Freilichtmuseum hat Tradition. Zum 16. Mal feierte man am Wochenende das flüssige Gold des beginnenden Herbstes – für den Landkreis einmal mehr Gelegenheit, die Bedeutung der Streuobstwiese für ländliche Kultur und Natur zu betonen. Das Publikum erwartete ein Programm so vielfältig wie die Streuobstwiese selbst.

BEUREN. 136 verschiedene Obstsorten, darunter allein 50 Apfelsorten, präsentierte Martin Krinn, Vorsitzender des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine Esslingen, im Schafstall des Freilichtmuseums. Mundraub war hier streng verboten – und ist es im Übrigen generell seit 1975, so berichtet Joachim Löckelt, Obstbauberater des Landkreises Tübingen. Genau wie der alte Brauch Afterbergen, den die Initiative „Streuobstland!“ nun aber wieder aufleben lassen möchte.


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