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Der Vogel wurde abgeschossen

07.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schützenfeste werden schon seit vielen hundert Jahren gefeiert. Wie es dazu kam, zeigt das Deutsche Schützenmuseum in Coburg in Bayern. Dort arbeitet Stefan Grus. Er erzählt, wie es bei den Schieß-Wettbewerben damals zuging.

nWie lief das Um-die-Wette-Schießen früher ab?

Stefan Grus: „Zu Anfang schossen die Leute mit Pfeil und Bogen oder mit einer Armbrust, und zwar meistens auf einen Holzvogel. Dieser Vogel wurde oft auf einem hohen Pfahl oder Baum befestigt, ungefähr dreißig Meter hoch. Darauf mussten die Schützen schießen, immer nacheinander. Wenn der Vogel getroffen wurde, flog ein Stück Holz herunter.“

nWer war am Ende der Gewinner?

Stefan Grus: „Das Schießen wurde unterschiedlich bewertet. In einigen Städten war derjenige Schütze der Sieger, der das größte Stück Holz von dem Vogel heruntergeschossen hatte. In anderen gewann derjenige, der das letzte Stück Holz vom Pfahl geholt hatte. Daher kommt auch die Redensart: Jemand hat den Vogel abgeschossen.“

nWas bekam der Sieger als Preis?


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