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Der Toten gedacht

15.11.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

ALTDORF (käl). Am vergangenen Sonntag, dem Volkstrauertag, wurde auch in Altdorf auf dem Friedhof am Ehrenmal der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege gedacht. Die von der Gemeinde und den örtlichen Vereinen gemeinsam ausgerichtete Feierstunde wurde vom Sängerbund Altdorf mit dem Lied „Eine Hand voll Erde“ unter Leitung von Carol Rüdt musikalisch eröffnet und durch einen Beitrag des Evangelischen Jugendwerks Altdorf bereichert.

Bürgermeister Kälberer sagte, vor allem bei der jüngeren Bevölkerung stelle sich immer mehr die Frage, warum wir heute noch trauern sollen. Nicht zuletzt werde an diesem Tag daran erinnert, wie kostbar unsere Demokratie und die darin verbrieften Menschenrechte sind. Dass diese wertvollen Errungenschaften schnell zur Disposition stehen können, werde durch die vielen Konflikten auf der Welt sehr deutlich.

Bettina Kittelberger leitete den Part des Evangelischen Jugendwerkes ein, in dem sie auf die 55 Millionen Menschen hinwies, die im Zweiten Weltkrieg ihr Leben verloren haben. Auch sie ging, wie zuvor bereits Kälberer, auf das Thema Flucht und Vertreibung ein, und machte am Beispiel des Sudans deutlich, dass auch heute noch zehntausende Menschen getötet werden und von dort mehr als 2,1 Millionen Menschen vertrieben worden sind.

Unter den Klängen des Sängerbunds Altdorf mit „Irischer Segenswunsch“ legten die Vertreter der örtlichen Vereine, Wolfgang Wenzelburger, Manuel Golker, Klaus Veith sowie von der Freiwilligen Feuerwehr Christoph Wenzelburger mit Bürgermeister Kälberer einen Kranz am Ehrenmal nieder.

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