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Der Schönbuch war zuerst ein Königsforst

07.03.2013, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hauptversammlung des Schwäbischen Heimatbundes – Vortrag von Fritz-Eberhard Griesinger

NÜRTINGEN. Über den Adel kann man verschiedener Meinung sein. Aber eines ist sicher, ohne den Adel gäbe es heute nicht mehr die großen Wälder wie etwa den Schönbuch, das größte zusammenhängende Waldgebiet in Württemberg, ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber. 1980 etwa wurden dort über zwei Millionen Besucher gezählt.

Natürlich sahen die hohen Herren im Wald nicht die schutzbedürftige Natur, sondern die Jagdreviere, in denen sie ihrer Leidenschaft frönen konnten. Bei der am Montag im Altbau der Hochschule abgehaltenen Hauptversammlung der Regionalgruppe Nürtingen des Schwäbischen Heimatbundes sprach Fritz-Eberhard Griesinger, der Vorsitzende des Gesamtverbandes des Heimatbundes, über die „Kulturlandschaft Schönbuch“. Als ehemaliger Forstpräsident kennt er das Waldgebiet wie seine Westentasche. Der Schönbuch reicht von Schlaitdorf bis nach Herrenberg.

Schon für die Merowinger war der Schönbuch ein Königswald. Sprachforscher haben den Namen als abgegrenztes Gebiet gedeutet. Randgemeinden wie Walddorfhäslach oder Holzgerlingen werden schon um 700 urkundlich erwähnt. Im Zusammenhang mit dem Kloster Bebenhausen taucht urkundlich im Jahre 1187 erstmals der Name Schönbuch auf. Als Königsforst kam er in die Hand der Pfalzgrafen von Tübingen und ging 1348 an die Württemberger über.

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