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Der Rohstoffschatz in der Schublade

09.01.2017, Von Matthäus Klemke — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Über 100 Millionen unbenutzte Handys liegen in deutschen Haushalten herum, obwohl ihr Inhalt dringend benötigt wird

Heute vor zehn Jahren wurde das erste iPhone präsentiert, das die mobile Kommunikation revolutioniert hat. Seit dem kommen jedes Jahr immer leistungsstärkere Geräte auf den Markt. Veraltete Mobiltelefone landen dann häufig in der Schublade. Dabei verstecken sich in den kleinen Geräten große Schätze.

Kleine Ressourcen-Lager: In Handys werden wertvolle Rohstoffe wie Kupfer, Gold und Silber verbaut. Foto: Klemke

Als Apple-Chef Steve Jobs am 9. Januar 2007 in San Francisco das erste iPhone vorstellte, ahnte wohl kaum jemand, dass dieses kleine Gerät den Alltag der Menschen schon bald gravierend verändern wird. Heute ist das Smartphone das meistgenutzte Gerät für den Internetzugang. Wo man nur hinblickt starren die Leute auf ihr Mobiltelefon, checken E-Mails und Fußballergebnisse, holen sich den aktuellen Wetterbericht oder schauen sich Videos von süßen Kätzchen im Netz an – hin und wieder sieht man sogar jemanden telefonieren. Der Mini-Computer ist aus dem Alltag der Menschen nicht mehr wegzudenken.

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