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Der Kranich hebt wieder ab

07.08.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Historischer Segelflieger wurde saniert

Ein Stück Luftfahrtgeschichte fliegt wieder. privat/Fliegendes Museum Hahnweide

KIRCHHEIM (pm). Der Kranich II B-1 des Fliegenden Museums Hahnweide darf nun wieder in die Luft. Im Sommer 2014 wurde bei einem Landeunfall der Rumpf des Kranichs schwer beschädigt. Die „Holzwürmer“ des Sportflieger-Clubs Stuttgart und des Fliegenden Museums Hahnweide machten einen exzellenten Job und reparierten den Bruch bis Anfang 2017. Nun fliegt er unter deutscher Zulassung. Der HB-475 wurde 1938 bei Firma Kittelberger in Bregenz im Auftrag des Reichsluftfahrtministeriums (RLM) als Ausbildungsflugzeug für die Luftwaffe gebaut. Der Kranich war dann während des Zweiten Weltkrieges auf dem Ausbildungssegelflugplatz in Gaissau nahe der Schweizer Grenze stationiert. Mit dem Anrücken der französischen Besatzungstruppen 1945 ins Bodenseegebiet erging von deutscher Seite der Befehl, sämtliche Segelflugzeuge zu zerstören. Bei Kittelberger wurde da „ganze Arbeit“ geleistet.


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