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Der inszenierte Ehebruch fällt ins Wasser

10.05.2005, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Amateurbühne aus Holzhausen brillierte im Schlosskeller mit Neil Simons „Der letzte der feurigen Liebhaber“

NÜRTINGEN. Er hat schon alles versucht, er wird den Fischgeruch an seinen Händen nicht los. Der jüdischstämmige Restaurantbesitzer Barney Silberman ist die Hauptfigur des Boulevardstückes „Der letzte der feurigen Liebhaber“ von Neil Simon. Die Inszenierung von Edi Jäger brachte das Amateur-Theater Holzhausen am Donnerstag auf die Bühne des Nürtinger Theaters im Schlosskeller.

In der US-Literatur steht der jüdische Charakter normalerweise für den intellektuellen, linksliberalen Vertreter eines Bildungsbürgertums der gehobenen Mittelschicht, dessen tief eingenistetes Spießertum meist von einem Mantel der Freigeistigkeit umhüllt wird. Neil Simon zeichnet seinen Helden ein wenig anders. Dessen Denken und Fühlen wirkt zunächst eher kleinbürgerlich, was Darsteller Matthias Hochradl so unprätentiös wie überzeugend vermittelt.


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