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Der goldene Hahn grüßt wieder vom Kohlberger Kirchturm

15.10.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beim Hagel-Unwetter am 28. Juli 2013 waren der Turm der Kohlberger Kirche und auch der Wetterhahn auf der Spitze stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Seit Mai dieses Jahres waren die Sanierungsarbeiten im Gange, die jetzt nahezu abgeschlossen sind. Die Ziegel und Holzschindeln, das Zifferblatt und die Zeiger der Uhr und der Hahn wurden restauriert. Gestern Nachmittag wurde der Hahn feierlich von den Vertretern der Baufirmen und des Kohlberger Gemeinderats enthüllt. Pfarrer Harald Geyer verlas dazu ein Gedicht des Kohlbergers Rolf Winkler, der den Wetterhahn in einem seiner Büchlein in mehreren Versen würdigte. Dieser erhielt eine dünne Schicht Blattgold, nachdem er ausgiebig abgestrahlt und lackiert wurde. „Immerhin ist das der originale Hahn aus dem Jahr 1768“, vermutet Pfarrer Geyer. Damit er sich bei jedem Wetter nach dem Wind dreht, ist er auf Glaskugeln gelagert. „Eine sehr simple, aber effektive Methode“, sagt Andreas Walz, dessen Firma den Hahn, das Zifferblatt und die Zeiger der Uhr restauriert hat. In der Kugel, auf der der Hahn in 21 Metern Höhe sitzt, wurden nach alter Tradition Dokumente für die Nachwelt hinterlegt. Darunter ein Bibelvers, Namen der Kohlberger Kirchengemeinderäte und das Datum des Unwetters, das den Turm stark beschädigt hatte. Pfarrer Geyer ist sehr froh, dass der goldene Hahn wieder auf dem Turm sitzt: „Viele Kohlberger haben schon danach gefragt“, so Geyer, „er ist doch für viele ein Stück Heimat“. jh

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